Helmuth Möhwald erhält den Langmuir Lecturer Award 2014

Prof. Helmuth Möhwald, Direktor em. des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam, wurde mit dem Langmuir Lectureship Award der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft (ACS) ausgezeichnet

Den Vortrag über seine Arbeiten „From Langmuir Monolayers to Multilayer Films and Capsules“ wird er auf der ACS-Herbsttagung am 12. August in San Francisco halten. Hauptgegenstand von Möhwalds Forschung sind insbesondere molekulare Grenzflächen und Filme, Mikrokapseln und die kontrollierte Freigabe von Wirkstoffen, die Biophysik von Membranen sowie supramolekulare Wechselwirkungen.

Langmuir Lectureship Award

Der Preis wurde nach dem Amerikanischen Chemiker und Physiker Irving Langmuir benannt, der 1932 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Geehrt wurde er für seine Arbeiten in der Oberflächenchemie und war damit der erste Industriechemiker, der diese höchste wissenschaftliche Auszeichnung erhielt. Das Journal der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft (ACS) für Oberflächenchemie wurde daher nach ihm benannt und bekam den Namen „Langmuir“. Der Langmuir Lecture Award wird jährlich von der Division Kolloid- und Oberflächenchemie der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft verliehen.

Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Das Institut wurde 1992 als eines der ersten Max-Planck-Institute in den neuen Bundesländern gegründet und hat sich seitdem zu einer weltweit führenden Forschungsinstitution entwickelt. Die Kolloid- …